Die richtige Trauerkarte finden


Die richtige Trauerkarte

Wenn Menschen, sei es Familie, Freunde, Kollegen oder Bekannte, einen geliebten Menschen aus ihrer Mitte verlieren, mag es für uns als Dritte nicht einfach sein unser Mitgefühl angemessen zu zeigen. Üblicherweise drückt man seine Anteilnahme mit einer Trauerkarte aus. Das Dilemma beginnt schon bei der Wahl der richtigen Trauerkarte. Wenn diese einmal gefunden ist, ist es oftmals noch viel schwieriger die richtigen Worte zu finden. Finden Sie hier mehr dazu, wie man die Trauerkarte richtig schreibt.

Wie sollte eine Trauerkarte aussehen?

Als erste sollten Sie bedenken, welches Trauerkartenmotiv Sie auf der Karte möchten. Im Handel sind vor allem religiöse Motive bzw. christliche Symbole wie Kreuze oder betende Hände. Oftmals stören sich die Trauernden nicht daran, aber versuchen Sie dies bei der Wahl der Karte zu berücksichtigen. Vor allem wenn Sie eine Karte mit Psalmen oder Sprüchen aus der Bibel wählen, bedenken Sie die Religionsangehörigkeit des Verstorbenen und seinen Angehörigen. Es wäre respektlos einem Juden eine Trauerkarte mit christlichen Motiven und Symbolen zu schicken. Anstatt solch religiöse, klassische Motive für die Karte zu wählen, suchen Sie eine Karte mit einem Motiv, das Hoffnung und Trost spendet. Bilder die Leben und Hoffnung ausstrahlen schenken eher den gesuchten Trost. Auch Karten mit Drucken von Künstlern sind eine Alternative zu klassischen Trauerkarten. Achten Sie nicht nur auf das Motiv sondern auch auf die Qualität der Karte. Wählen Sie eine Karte mit sehr guter Papierqualität. Dabei spielt es nicht eine so große Rolle, ob die Karte eine raue oder glatte Oberfläche hat. Das Papier sollte allerdings dick und fest sein. Auch der Briefumschlag sollte eine gute Qualität und Papierdicke haben. Verzichten Sie auf günstige Karten vom Discounter. Dies wirkt respektlos und sollten Sie auf jeden Fall vermeiden.
Das Schreiben sollten Sie idealerweise handschriftlich verfassen. Bei Trauerkarten geht es vor allem darum, dass Sie Anteilnahme zeigen. Deswegen sollten Sie auch auf veraltete Floskeln verzichten. Schreiben Sie lieber ein paar persönliche Worte über den Verstorbenen. Auch wenn es Ihnen vielleicht nicht leicht fällt, sollten Sie in sich gehen und versuchen die richtigen Worte zu finden. Drücken Sie Ihr Mitgefühl und Ihre Anteilnahme aus und machen Sie den Angehörigen Mut. Schreiben Sie nur Dinge, mit denen Sie sich auch tatsächlich identifizieren können. Wenn Sie Bezug auf Gott nehmen möchten, tun Sie dies nur wenn Sie wissen, dass die Angehörigen sich auch mit der Religion identifizieren. Schließen Sie Ihren Text passend ab und nicht mit Floskeln wie „mit freundlichen Grüßen“.

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